Edu-Camp online für die Russischlehrer

Idee eines Edu-Camps soll Wirklichkeit werden

... aber dazu brauchen wir euch, liebe Kolleginnen und Kollegen!



Wir planen am 19.08.2017 von voraussichtlich  9:30 bis 16:00 Uhr einen Edu-Camp online für die Russischlehrer in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der ganzen Welt unter dem Motto "Russisch verbindet".
Wir brauchen eure Hilfe. Wer von euch möchte uns als Referent unterstützen und seine Erfahrungen teilen? Der Umfang einer Präsentation sollte 45 Minuten nicht überschreiten. Als Inhalte können wir uns folgende Themen vorstellen, sind aber auch für eure Ideen offen:
Landeskunde:
  • Leben / Tagesablauf im hohen Norden
  • Sitten und Bräuche (z. B. Hochzeit, Masleniza .....)
  • Nationalitäten vorstellen
  • Heimat von Väterchen Frost
  • Moderne Musikszene
  • Was hören junge Leute gern
  • Angebote für Lieder im Sprachunterricht (Lieder über Farben, Jahreszeiten, Zahlen, ... die im Russischunterricht als FS genutzt werden könnten)
Medien:
  • ein Medienprojekt vorstellen

 Partnerschaften und Kollaboration:
  • erfolgreiche Projekte über Ländergrenzen hinweg
  • Schüleraustausch-Projekte

Didaktisch- methodisches Arbeiten im Russischunterricht
  • Bewegungslieder
  • Konzept zu bestimmten Themen
  • Russisch lernen im Primarbereich / in der Grundschule
  • Russisch für Anfänger in der Sekundarstufe II und Erwachsene
  • Für das Russischlernen werben

Arbeitssprachen sind Deutsch und Russisch. 

Wir suchen/brauchen Referenten, die sich wirklich mit dem Referenzrahmen für Sprachen auskennen und Angebote für A1- A2 für Russisch als Fremdsprache machen können.
Bitte meldet euch und teilt uns mit, wer zu welchem Thema bereit wäre, unseren RussischkollegINNen etwas in 30 -45 Minuten vorzustellen.
Ihr könnt mich hier in der Kommentarfunktion kontaktieren oder findet mich in Facebook.

EPISCH! Deutsch


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir bereits darüber geschrieben wurde, teilen wir unsere erfolgreichen Projekte im Sprachunterricht und darüber wird auch dieses Webinar am Donnerstag.


Junge Deutschlehrerin Maria Petrova wird ihre Erfahrung über Projektarbeit mit uns teilen.
Im November 2015 startete an der Fakultät für Journalistik der Moskauer Staatlichen Lomonossov- Universität unter Leitung von Frau Dr. Petrova das Projekt Episch! Deutsch.


Das Besondere an Episch! Deutsch ist, dass obwohl das Projekt zurzeit einen fakultativen Charakter hat und außerhalb der Seminarzeit realisiert wird, weist es mit über 70 Lernvideos gute Leistungen vor. Die Projektarbeit lässt zukünftigen Journalisten ihre praktischen beruflichen Fertigkeiten verfeinern: sie schreiben Skripte, drehen, cutten, promoten das Projekt auf YouTube und in den sozialen Netzwerken.

Die kreative Komponente spielt bei der Projektarbeit eine sehr große Rolle. Obwohl der Schwerpunkt der Projektarbeit auf dem Ergebnis in Form eines Videofilms gelegt wird, umfasst die Projektarbeit auch andere Darstellungsformen, wie z.B. Netzpublikationen, die bestimmte kulturelle oder sprachbezogene Aspekte beleuchten.


Das Niveau A1, das die Studierenden am Anfang des Studiums besitzen, schafft natürlich besondere Herausforderungen. Die Studenten sollen selbst lernen und zugleich versuchen, den Lernstoff in einer interessanten verständlichen Form zu gestalten und anderen zu erklären.

Das Projekt hat sich an der Moskauer Staatlichen Lomonossov-Universität und in bestimmten Fachkreisen etabliert. Es wurde mehrmals zum Thema von Sitzungen und Diskussionen innerhalb von Fachkonferenzen und Reportagen des Universitätsfernsehens.
 

Frau Dr. Petrova, die Leiterin des Projekts «Episch! Deutsch» hat den Wettbewerb des Goethe-Instituts gewonnen und darf das Projekt auf dem Weltkongress der Deutschlehrer in der Schweiz, IDT 2017, präsentieren.

Anmeldung zum Webinar:


Dr. phil. Maria Petrova


Zur Person Seit September 2007:

unterrichtet „Deutsch als Fremdsprache“ und „Mediensprache des deutschsprachigen Raums“an der Lomonossow- Universität Moskau, Fakultät für Journalistik.

Seit November 2015:

leitet das «Episch!Deutsch» Media Center an der Lomonossow-Universität, Moskau. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie vor allem die strukturellen Veränderungen in der Pädagogik durch die Internationalisierung und Digitalisierung des Mediensystems.

Sie forscht und lehrt mit den Arbeitsschwerpunkten:

fremdsprache und Beruf – Integrationswege; Entwicklungstendenzen der Pädagogik als Wissenschaft; Projektbasiertes Lehren und Lernen.